Das Traffic-Google-Experiment Teil 6

Werbemittel

Geschaltet habe ich immer Banner im Standardmass 468×60, nur testweise wurden mal Textlinks eingesetzt.

Werbeumfang

Paidmailer beworbene Websiten (Nummer/Menge der Werbung)
Redgiantmails 1 permanent, 2 sporadisch
MoneyMails24 1 permanent, 2 sporadisch
Maxearn 1 permanent, 2 sporadisch
Ideal-Shoppen 1 permanent, 2 permanent
Wirb oder Stirb 1 permanent, 2 sporadisch
Besucherland.de 1 permanent, 2 permanent
easyhits4you 1, 2 und 3 permanent

Soweit möglich wurden auf jedem Portal täglich 100 Banner geschaltet. Diese Menge wird  in der Regel auch aufgebraucht. Es ist also noch Spielraum nach oben offen, auch wenn sich der Verbrauch verständlicherweise zum Ende hin etwas reduziert hat. Eine Ausnahme bildete Redgiantsmail -hier waren immer nur 1000-Tranchen möglich. Hier reichte die letzte 1000-Buchung 14 Tage – ein Verbrauch von ca. 70 Bannern/Tag.

In meinem Test habe ich dann auch die Banner fast immer täglich neu gebucht. In der Praxis ist es natürlich sinnvoller, gleich größere Mengen zu buchen um sich die tägliche Arbeit zu reduzieren.

Kosten der Werbung

Im Test war es praktisch kostenlos, da ich die verfügbaren Werbemittel eingesetzt habe um meine eigene Werbung zu finanzieren – das ist ja auch der Grundgedanke der ursprüglich einmal hinter der Entwicklung der Paidmailer und Besuchertauschprogramme steckte. Natürlich kann man heute die Werbung auch direkt kaufen.

Aber welchen Wert hatte denn die Werbung, wenn ich sie direkt gekauft hätte?

Das ist so exakt nicht zu berechnen. Das liegt unter anderem daran, das es leider üblich ist immer mit Pseudowährungen zu arbeiten, die mit 1000-stel Cent rechnen. Grundsätzlich richtet sich der Preis immer nach dem eingesetzten Werbemittel (Banner, Textlink, Lightmail etc.) aber auch nach den Werten für die vereinbarte Verweildauer und die obligatorische Reloadsperre. Die Regel ist simpel: Je größer diese Werte, desto höher der Preis. Details bitte bei den Infos zu den Beiträgen für die Paidmailern suchen. Angestrebt habe ich meist eine Verweildauer von 15 sec. oder länger und eine Reloaddauer von 24 Stunden, soweit das preislich machbar war.

 

Paidmailer Preis gesamt Preis/Tag in €
Redgiantmails 1000 Banner – 0,46 € 0,04
MoneyMails24 100 Banner 0,10 e 0,10
Maxearn 100 Banner 0,046 € 0,046
Ideal-Shoppen 1 permanent, 2 permanent, 100 Banner 0,025
Wirb oder Stirb 1 permanent, 2 sporadisch, 100 Banner 0,01
Besucherland.de Keine Kosten
easyhits4you Keine Kosten – 100 Klicks 0,09

 

Berücksichtigt man nur die Paidmailer würden 0,22 EUR/Tag oder 6,60 EUR im Monat an Kosten anlaufen. In meinem Test wären die Werte noch zu bereinigen, denn der teuerste Mailer Money-Mails wurde regelmäßig nur alle 2 Tage genutzt. Wodurch für meinen Test nur bereinigte Kosten von ca. 5 EUR/Monat entstanden sind.

Würde man die Kosten für easyhits4you berücksichtigen, entstünden dagegen zusätzlich Kosten von 15 EUR monatlich, die im Verhältniss zum Ergebnis zu hoch sind. (1000 Besucher=5,40$)

Das Gleiche gilt für “ Besucherland.de “ ein Kauf der Besucher kostet im 5000-Paket 32,40 EUR, also 6,24 EUR für Tausend Besucher.

Die Besuchertauschprogramme Besucherland.de und easyhits4you brachten aber auch gute Ergebnisse (siehe Tabelle Besucherzahlen), ich würde auf diese also nicht verzichten wollen. Natürlich könnte man auch diese durch weitere Paidmailer ersetzen – trotzdem würde das Potenzial dieser Portale dann trotzdem fehlen. Mehr ist ja immer besser.

Natürlich weiߟ auch ich nicht, von welcher Quelle am Ende die Klicks erzeugt wurden, von wo genau die Besucher kamen. Das herauszufinden ist aber auch einfach unsinnig. Am Ende hat jeder Klick gezählt.

Das ist deswegen relevant, weil, wenn man auf den Kauf verzichten will, da dieser ja nicht in Relation zum Ergebnis steht, man nicht umhin kommt, tatsächlich manuell zu klicken. (Wobei das nicht wirklich ein Problem ist, wenn man das immer mal zwischendurch macht.)

Fazit

Mein Experiment hat deutlich gemacht, das es mit etwas organisatorischem Geschick problemlos mö¶glich ist, nicht nur die Kosten die eine Website mit sich bringt einzuspielen, sondern auch noch einen Überschuß zu erzielen. Über die tatsächliche Größenordnung läßt sich nur spekulieren und diese ist von Fall zu Fall sicher sehr verschieden. Zu viele Faktoren spielen hier eine Rolle:

Hier einmal die wichtigsten aus meiner Sicht:

  • Welches Thema hat die Website?
  • Welche Kosten hat der Inhaber der Website?
  • Wieviel Werbung kann geschaltet werden?
  • Wieviel bringen die Klicks von Google tatsächlich ein?
  • Gibt es genügend gute Werbung von Google?

Ich habe hier in meinem Beitrag ja nur die Einnahmequelle Google betrachtet.

Grundsätzlich ergeben sich natürlich dann noch zusätzliche Möglichkeiten Geld zu verdienen. Wer dann mehrere Websiten einsetzt, Teile des Gewinns reinvestiert und sich zusätzliche Quellen wie z.B. Affiliate-Programme (z.B. Superclix) sinnvoll integriert, kann sich mittel- und langfristig ein stabiles Zusatzeinkommen aufbauen.

Die entscheidende Aussage ist allerdings, das es nicht zwingend notwendig ist, bei Google auf Platz 1 zu landen. Natürlich ist das cool, wenn man es schafft, weil es konsequenterweise bedeutet, das man guten, zielgruppenrelevanten Traffic bekommt – aber wie man sieht schafft man das auch ohne Google, denn bei mir gelandet und geklickt haben am Ende auch nur interessierte Besucher – also meine Zielgruppe.

Also macht es selber und überzeugt euch und vergesst nicht ab und zu auch mal eine andere Website zu besuchen. Erstens lebt davon das Geschäft und zweitens kann man sich so jede Menge Ideen holen.

 

Die anderen Teile findest du über Kategorien Das Google-Traffic-Experiment

Dieser Beitrag wurde unter Das Google-Traffic-Experiment veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.