Paidmailer – Intro 3

Natürlich spielt bei dieser Thematik, besonders bei den automatisierten Surfbars, auch die Frage des SEO eine Rolle, denn die gängige Meinung besagt, das die Besucherzahlen bei der Bewertung der Websiten und deren Platzierung im Ranking bei Google mit einfließen.

Das mag durchaus stimmen, doch wird mit Sicherheit auch die Verweildauer eine Rolle spielen und die geht dabei in den Keller, so das sich diese Faktoren eher aufheben. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, das die Verweildauer eine größere Rolle spielt. Meine Website1 aus dem Google-Traffic-Experiment ist jedenfalls wärend des Experimentes von der Seite zwei auf die Seite drei abgerutscht. Die Besucherzahlen haben sicher gestimmt, aber die Verweildauer ging auf weniger als eine halbe Minute zurück.

Was praktisch dann auch bedeutet, das von Google überhaupt keine Besucher mehr kamen, denn auf Seite drei stoßen die meisten nicht mehr vor.

Nun gibt es natürlich auch einen Punkt, ab dem das Marketing zwangsläufig die Beteiligten in die dritte Gruppe der „Nur Werbenden/Sponsoren“ treibt. Ab einem bestimmten Punkt der Expansion ist es einfach nicht mehr möglich das Werbeaufkommen durch Werbekonsum der anderen Beteiligten gegenzufinanzieren. In meinem Google-Traffic-Experiment habe ich ja mit drei Websiten gearbeitet. Und wie ich dort dargelegt habe, kann man bis zu zwei Websiten relativ gut bewerben.

Ab einem bestimmten Punkt muss man dann also die Werbung kaufen. Dieser Zwang ergibt sich aus der quantitativen Expansion in Bezug auf die Anzahl der Websiten und dem Zwang zur Effizienz. Denn um etwas zu vermarkten, muss man dieses auch schaffen. Um ein Geschäft zu managen oder Websiten zu gestalten, braucht man jede Menge Zeit und diese fehlt um die gewünschte Aktivität in den Paidmailportalen als Mitglied der zweiten Gruppe (Werbender+Konsument) zu entfalten.Und hier ist auch einer der Knackpunkte des Systems.

Logischerweise wollen alle Werbenden die Kosten und damit das „wirtschaftliche“ Risiko möglichst gering halten. Hier sind wir an einem ganz anderen Punkt an dem es oft hakt – der Betriebswirtschaft. Die Beteiligten müssen nämlich auch eine betriebswirtschaftliche Kalkulation machen. Zu Beginn eines Geschäfts sind Anlaufinvestitionen gerade in Werbung nötig, die vorfinanziert werden müssen. Und Teile der erzielten Einnahmen müssen reinvestiert werden. Diese Kosten gerade für Werbung müssen in die Preise (so man diese beeinflussen kann) einfliessen.

Da aber, wie schon vorhergehend erklärt, die Paid4-Systeme sterben, wenn alle nur Werbung kaufen und niemand diese konsumiert, müssen die Preise für Werbungskauf wieder steigen. Damit werden „Nur Werbende“ motiviert aus der Gruppe drei zumindest anteilig in Gruppe zwei (Werben+Konsumieren) zu wechseln um die eigenen Kosten zu drücken. Mit den erhöhten Einnahmen lassen sich dann aber auch wieder besser und mehr Mitglieder in Gruppe eins (Werbekonsumenten) generieren.

Auf Dauer wird sich (wieder) ein gesundes Gleichgewicht einstellen. Diese Problematik soll und muss vor allem den Werbenden klar sein. Das die Trefferquote heutzutage und im Internet geringer als früher ist, muss den Beteiligten ebenfalls klar sein. Die Zeiten haben sich geändert.

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