Interne Verlinkung

Das ich den Begriff Content-Marketing etwas weiter fasse als in der engen Version der Produkt-Platzierung in verbalen Medien, bekommt jeder schnell mit, der in diesem Blog liest. Viele der mit dem Marketing zusammenhängenden Maßnahmen kann man regelmäßg auch unter der Rubrik SEO/Suchmaschinenoptimierung oder Suchmaschinenmarketing einordnen.

Genauso ist es auch bei diesem Punkt. Die interne Verlinkung.  Ein ziemlich wichtiger Punkt, der aber oft übersehen wird bzw. den man meist einfach aus dem Auge verliert.

Ziel des Marketings ist es, vereinfacht und einfach mal auf den Punkt gebracht, den Besucher irgendwann zu einem Klick zu bewegen, der sich als Lead, direkter Verkauf oder Einnahme aus einer Werbung monetör bemerkbar macht. Die tatsächliche Motivation des Besuchers ist dabei grundsätzlich erst einmal zweitrangig. Ob es jetzt direkt gleich der Kaufwunsch ist (wäre ja ideal), Interesse, Neugierde oder ein Klick als Dankeschön (soll vorkommen), am Ende zählt das Resultat.

Desto besser es gelingt, den Besucher auf der Seite zu halten, ihn mit den Informationen zu versorgen die er braucht und desto länger er auf der Seite verweilt, desto höher sind die Erfolgsaussichten. Wichtige Elemente um das zu erreichen, sind eine zielführende Argumentation aber auch eine sinnvolle Gliederung und Führung des Besuchers. Regelmäßig hilft dabei auch die Bereitstellung von zusätzlichen Informationen. Wobei man natürlich unter Umständen aufpassen muss, dass man den Besucher nicht wieder vom Ziel wegführt. (Also notfalls schöne Schleife oder Rückkopplung einbauen)

Desto länger man bloggt und desto mehr Artikel schon vorhanden sind, desto besser kann man natülich verlinken. Ob man dann den Link im gleichen Fenster oder einem neuen öffnen läßt, muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich favorisiere den neuen Tab. Einfach weil der Besucher auf der Seite bleibt und damit in der Führung. Die Verlinkung führt ja zu zusätzlichen Infos also auch zu einem zusätzlichen Fenster/Tab. Das kann zwar theoretisch bei vielen Links unübersichtlich werden, aber das sollte selten vorkommen.

Regelmäßig findet man auf diese Weise auch Ideen für weitere Artikel – nämlich immer dann, wenn man keine Verlinkung anbieten kann, diese aber aus dem Kontext heraus sinnvoll wäre bzw. man auf einen bestimmten Aspekt weiter eingehen müsste. Mein Tipp: Einfach in einem zweiten WordPressfenster einen neuen Beitrag anfangen und als Entwurf speichern –  dann geht die Idee nicht verloren und am besten gleich noch rein schreiben von wo aus man verlinken will. Oft ist es  dann auch noch so, das man die Artikel gegenseitig verlinken kann.

An dieser Stelle natürlich auch der Hinweis, das man genau deswegen am Ende des Artikels sehr gut ein paar interne Links unterbringen kann. Nach dem Motto: “ Das könnte sie auch interessieren“. Den Satz habt ihr sicher auch schon irgendwann einmal gelesen. Macht Sinn – denn ihr kennt die Beiträge eures Blogs (zumindest theoretisch), der Besucher müsste sich wahrscheinlich erst durch die Kategorien und Archive wühlen. Und wer hat dazu schon Bock? Wenn euer Blog noch nicht so groß ist, dann merkt euch das als Aufgabe vor und ergänzt das, sobald genug Material vorhanden ist.

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