Google und die Paidmailer 2

Jede Auffälligkeit die aus den Vergleichsmustern von tausenden anderen Websiten heraussticht, löst bei Google sofort Alarm aus. Eine extreme Steigerung von Besuchern –Alarm, plötzlich ganz viele Klicks – Alarm, jeden Tag identische Besucher, gleiche Klickzahlen etc. – Alarm. Und ja – Google hat genügend Mitarbeiter die sich das persönlich anschauen. Und da sitzen keine Deppen.

Jedem sollte klar sein, das das nicht anders sein kann. Google steht hier sehr in der Pflicht und sichert damit allen Beteiligten das Geschäft. Nicht nur sich selbst.

Warum also keine Paidmailer? Weil das auf lange Sicht niemandem etwas bringt. Dabei muss man auch wissen, das es praktisch zwei wesentliche Arten von Google-Anzeigen gibt. Zum einen die Pay-to-View und zum anderen die Pay-to-Click- Anzeigen. Bei den ersteren erhält der Publisher der die Anzeige auf seiner Website anzeigen lässt, für jede Anzeige Geld, bei der anderen nur dann, wenn ein Besucher die Anzeige anklickt und die Website des Advertisers besucht. Die Masse der Anzeigen sind Pay-to-View-Anzeigen. Hier geht es vornehmlich darum, den Namen einer Marke im Bewusstsein der Besucher zu etablieren und diese dann irgendwann und irgendwo als Kunden zu bekommen.

Der Verdienst ist entsprechend. Bei Pay-to-View-Anzeigen ein paar Cent pro tausend Anzeigen, bei Pay-to-Click regelmäßig auch im Bereich von 1-2 € oder mehr (pro Klick). Das kommt aufs Thema, den Advertiser und den Besucher an. Wenn der also wirklich ernsthaft auf der Seite des Advertisers unterwegs ist und am Ende vielleicht sogar etwas kauft (das kann Google alles tracken), dann gibt es auch gutes Geld. Logisch das man sich solche Klicks als Publisher wünscht. Logisch aber auch das Google hier Betrugsversuche strikt unterbinden muss, damit die Advertiser auch weiterhin Werbung buchen. Wenn die nämlich merken würden (und das machen die garantiert), dass die Werbung sinnlos verpufft, nur weil ein paar oberschlaue Publisher mit einem „besonders schlauen“ Programm alle anderen abzocken, dann buchen die nicht mehr und das ganze Geschäft, von dem alle profitieren, würde den Bach runter gehen.

Für den, der das per Paidmailer versuchen würde zu realisieren, gibt es übrigens auch einen ganz simplen Grund es sein zu lassen. Die Werbung bei den Paidmailern kostet auch Geld. Und zwar am Ende durchschnittlich mehr als man bei Google verdienen kann. Am Anfang wird man vielleicht noch ein paar Klicks haben, weil die Seiten, die man bei den Paidmailern schaltet, neu sind. Aber – es sind ja am Ende doch jeden Tag die gleichen Besucher und die werden deine Seite ziemlich schnell nicht mehr wirklich besuchen, sondern eben nur deine Werbung abklicken und dein Geld einsacken. Spätestens dann merkt derjenige der das versucht, das es sinnlos ist. Das ist der auch entscheidende Aspekt aus meinem Google-Traffic-Experiment der nicht direkt ersichtlich war, den ich aber hier einmal ausdrücklich hervorheben möchte.

Also ganz einfach ausgedrückt: Man kann mit Google-Adsense Geld verdienen, aber nur wenn der Traffic aus nicht bezahlten Quellen kommt. Und das bedeutet, es dauert bis deine Webseite(n) genügend Besucher und Verdienst generieren – also etwas länger.

Für die Paidmailer gilt: der Einsatz ist aus meiner Sicht vor allem dann sinnvoll, wenn man selbst etwas verkauft. Dann aber auch moderat, kontrolliert und überlegt.

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