Macht Google-Adsense Sinn – Teil 2 Advertiser

Für dich als Advertiser der die Werbung schaltet gibt es als Tool Google Ads. Für den Publisher(websitebetreiber) ist es Google-Adsense. Deine Kosten sind flexibel – und abhängig von deinen Zielen und Erwartungen.

Die Preise bei Google Ads bewegen sich in der Regel zwischen 0,05 € und 4,00 € pro Klick. Nach oben gibt es vom Prinzip her keine Grenze. Du gibst bei Google Ads den Maximalpreis an, den du pro Klick bereit bist zu zahlen. Je nach Anzahl der Konkurrenten, der Tageszeit, Qualitätsparametern deiner Anzeige und der festgelegten Suchanfrage schwanken die resultierenden Klickpreise etwas.

Niemand weiss, wie viele Beuscher pro Tag deine Anzeige sehen oder darauf klicken. Genau deswegen kannst du maximale Tages- und Monatsgrenzen für Google Ads setzen. Wenn du zum Beispiel festlegst, dass du maximal 20 Euro pro Tag und  600 Euro im Monat ausgeben willst, liefert Google so lange Anzeigen aus, bis die 20 Euro-Grenze am Tag erreicht ist. Wird das Limit nicht erreicht, steht der Rest für die anderen Tage des Monat zur Verfügung. Ist es zu niedrig angesetzt, werden nach erreichen der festgestzten Grenze keine Anzeigen mehr ausgeliefert, was natürlich bedeutet, das unter Umständen genau in der Zeit, in der deine Zielgruppe unterwegs ist, deine Anzeigen nicht zu sehen sind. Auch das muss man am Anfang etwas kontrollieren um evtl. nachzujustieren.

Den Klickpreis legst du über den maximalen CPC und den Quality Score fest. Das Budget selbst kannst du flexibel pro Monat bestimmen. Bei der Kostenplanung hilft dir Google-Ads. Denn ein zu niedriges Budget sorgt dafür, dass du entweder beim Anzeigenrang, also der Sichtbarkeit deiner Anzeige, oder beim Tagesbudget sparen musst (siehe oben). Beides wird vermutlich nicht in deinem Interesse sein.

Die drei wichtigsten Faktoren sind:

  • Dein maximaler Klickpreis: Du legst für jede Kampagne deinen maximalen Klickpreis fest. Den musst du natürlich betriebswirtschaftlich auch einkalkuliert haben (siehe Teil 1)  Wenn dein Maximum nicht ausreicht, um im Kampf um den besten Anzeigenplatz zu gewinnen, wird ein Konkurrent der mehr bietet diesen bekommen und deine Anzeige wird auf einem niedrigeren, weniger sichtbaren Anzeigenplatz angezeigt.
  • Nächstniedriger Anzeigenrang: So simpel wie logisch. Die Anzeigenplätze sind nach Sichtbarkeit klassifiziert und werden versteigert. Desto höher das Gebot, desto besser der Anzeigenplatz. Aber auch hier gilt, das man etwas testen muss. Der erste Platz muss es nicht immer sein. Hier muss man Kosten-Nutzen-Betrachtungen machen.
  • Der Quality Score: Wenn deine Anzeige besonders relevant für deine Zielgruppe ist, verringern sich die Kosten pro Klick. Die Relevanz ist abhängig davon, wie gut deine Anzeige mit der Suchanfrage und der verlinkten Webseite zusammenpassen. Der Quality Score reicht von 1 bis 10 und kann sowohl Anzeigenrang als auch den Klickpreis positiv beeinflussen.

Diese drei Aspekte legen fest, welche Kosten letztendlich pro Klick entstehen.

Zusätzlich musst du auch die Wettbewerber, die Zielgruppe und die Ausrichtung deiner Werbung berücksichtigen. Ein regelmäßiges Controlling ist und bleibt aber das wichtigste INstrument, damit du hier nicht sinn- und wirkungslos Geld verbrennst.

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